Durch meine persönliche Veränderung darf sich auch der Rahmen meiner Sitzungen verändern.
Im Moment probiere ich folgende Zugänge aus:

  • Ich werde Termine weitgehend nur noch ein paar Tage im Vorhinein annehmen.
    (Sehr oft kommen Menschen zu mir, wo sich die Thematik dann bereits wieder erledigt hat. Es macht im Großen und Ganzen dann oft keinen Sinn mehr. Da ist es mir lieber, die Termine frei zu haben für die Menschen, bei denen in dem Moment meine Unterstützung mehr Sinn macht.)
  • Manchmal habe ich schon vorab das Gefühl, dass das Setting aus mir und dem Kunden in dem Moment nicht zufriedenstellend ist. Ich werde nun mit den Kunden darüber sprechen und es mir offen halten, solche Termine abzulehnen. Ich möchte nicht mehr mit einem gefühlten Kompromiss wirken. Das gilt natürlich auch für dich, du kannst jederzeit absagen, ohne dass eine Gebühr fällig wird. Dabei bitte ich dich lediglich darum, achtsam mit dir und mir umzugehen. Ich möchte, dass wir jederzeit überprüfen, was gerade gut für uns ist – lasst uns diese Selbstverantwortung leben.
  • Ich habe seit einigen Monaten eine sehr starke Ausrichtung auf das Gemeinwohl. Und durch den Fokus in den Sitzungen ist es immer mehr möglich, dass auch die Qualitäten von dir (dem Kunden) in das Gemeinwohl einwirken. Damit geht es nicht mehr nur um dich, sondern auch um mich und vor allem das große Ganze.
  • Durch diese neuen Zugänge möchte ich nun nicht mehr „arbeiten“, sondern „wirken“. So wie du das in den Sitzungen dann auch automatisch machst, wenn du dich darauf einlassen möchtest. Es geht mir um einen Austausch, nicht um eine einseitige Therapie.
  • Ich werde nun keine ärztlichen Überweisungen mehr entgegennehmen – das Kassensystem passt für mich dafür nun nicht mehr. (Ausnahme: wenn ich ohne Überweisung nicht wirken darf.)
  • Nachdem nun alles ein gemeinsames Wirken wird, möchte ich kein Geld mehr dafür annehmen. Der Austausch findet auf einer anderen Ebene im Gesamtsystem statt. (Und ich bin in der glücklichen Lage, nicht auf das Geld angewiesen zu sein)
    Für all jene, die das so nicht möchten, sehe ich momentan drei Möglichkeiten: entweder eine freiwillige Spende für ein Projekt, welches ich gemeinsam mit anderen auf die Beine stellen möchte. (gemeinsames Wirken und Wohnen in einem Begegnungstraum)
    Eine weitere Möglichkeit ist eine freiwillige Spende, wo auch immer es sich für dich gut anfühlt. Die dritte Möglichkeit sehe ich in deinem eigenen Vorschlag.
  • Meinen Umgang mit den COVID Maßnahmen findest du HIER.

Mir ist klar, dass viele diese Zugänge als weltfremd oder naiv oder so betrachten werden.
Solltest du alternative Vorschläge haben, können wir gerne darüber sprechen. 🙂