Nach einem Gewitter ist draußen eine ganz besondere Energie, es hat für mich immer so ein bisschen etwas Mystisches. Durch das Unwetter ist auch die Luft mit unglaublich vielen Elektronen angereichert – die Elektronen, die so wichtig für unsere Gesundheit sind! Irgendwo habe ich einmal gelesen: Die Luft ist elektronengeschwängert! Wir werden von ihnen geflutet, wodurch eine starke Erdung möglich ist! Und das fühlt sich einfach toll an!

Erdung ist eine wunderbare Möglichkeit sich zu zentrieren und gerade in stressigen Zeiten in Balance zu bleiben. Dazu gibt es unterschiedlichste Möglichkeiten wie z.B. Meditationen, Visualisierungen, Nahrung und eben das Erden über die Haut.

Vor dem Zeitalter der Schuhe mit Gummisohlen, isolierten Häuser und Asphalt, war eine ständige Erdverbundenheit ganz natürlich. Heutzutage sind wir durch unterschiedlichste Materialien oft von Mutter Natur getrennt.
Mittlerweile gibt es auch Studien dafür, dass wir durch die direkte Verbindung zwischen Haut und Erde enorme gesundheitliche Vorteile haben. Durch den direkten Kontakt fließen Elektronen vom Boden in den Körper, die dort antioxidativ wirken; sie beseitigen also freie Radikale. Damit wird unter anderem jeglichen Entzündungen entgegengewirkt, die Stimmung wird gehoben, das Immunsystem gestärkt, usw.

Ich z.B. schreibe diesen Text gerade an einem schönen Platzerl: nachdem es regnet sitze ich überdacht und habe meine Füße in Kontakt mit der nassen Wiese.


EARTHING MÖGLICHKEITEN

  • ! Barfuß gehen (Wald, Erde, Wiese, Strand, Beton, Park und auch Grünflächen in der Stadt)
  • Schwimmen/Kneippen in natürlichen Seen und Gewässern (Wasser ist der beste Leiter und wir sind mit dem ganzen Körper in Kontakt)
  • NACH einem Gewitter barfuß und ohne synthetische Kleidung (bevorzugt im Wald) spazieren gehen (Da ist auch die Luft stark mit Elektronen angereichert)
  • Sport, Yoga, Meditationen, Garden Office usw. im Freien und ohne Schuhe
  • Ergänzungsprodukte wie Barfußschuhe, Erdungsleintuch, Erdungsmatten

 

Abschirmung
Materialien wie Holz, Plastik, Gummi und Asphalt schirmen ab und wir können die Elektronen nicht aufnehmen. Da zählen z.B. Holzböden, Plastikböden, Dämmung aus Kunststoffen, Picknickdecken/Kleidung mit Kunststofffasern dazu.

Bei der Dauer des Earthings scheiden sich die Geister: von 15 Sekunden bis 2 Stunden täglich ist alles mit dabei. Je nachdem welche Wirkung man erzielen möchte, aber mit 30 Minuten gibt es schon ganz gute Resultate. Ich habe ein Video gesehen von einem schreienden Baby: es war im Arm der Mutter und es hörte blitzartig auf zu schreien in dem Moment, wo die Mutter barfuß auf die Wiese stieg. Ging sie zurück in das Haus, fing das Baby wieder sofort an zu schreien. Also hier war wirklich sofort eine Wirkung spürbar, dafür noch nicht anhaltend.

Generell gilt wohl so oft und so lange wie möglich: dann hat man auch den Nutzen der frischen Luft und der Sonne (u.a. Vitamin D3). Wir sind einmal natürliche Wesen – wenn wir (da nehme ich mich mit ein) es schaffen, wieder mehr in und mit der Natur zu leben, wird sich wohl vieles von allein regeln.

Also viel Spaß in der Natur!

Deine Heike!

 

Quellen:
Earthing Heilendes Erden, Clinton Ober, Stephen Sinatra, Martin Zucker, VAK Verlag, 2017
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/earthing-ia.html